Aktuelles

Aktion #lichtfenster

Liebe Mitchrist*innen,  
wir machen gerne auf eine Aktion aufmerksam, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen hat.   Viele von Ihnen und Euch werden sich an ähnliche Aufrufe aus dem Frühjahrs-Lockdown erinnern, die damals schon Fenster erhellt und Solidarität zum Ausdruck gebracht haben. Nun erfolgt die Idee breit angelegt und konzertiert: Jeden Freitagabend werden Kerzen in die Fenster gestellt, um der Menschen zu gedenken, die die Corona-Pandemie das Leben gekostet oder hart getroffen hat. Die Aktion #lichtfenster kann ein so starkes Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls sein.

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Impuls zum Freitag der 2. Woche im Jahreskreis - 22.01.21

Vom 18. Bis zum 25. Januar 2021 ist die ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen. Dazu hier ein Gottesdienstvorschlag.

Lied: Komm, Heilger Geist, der Leben schafft (GL 342)

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Und mit deinem Geiste.

Liebe Schwestern und Brüder in Christus, die Gebetswoche für die Einheit der Christen steht in diesem Jahr unter dem Motto: Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen. Dieses Thema wurde von den Schwestern von Grandchamp ausgewählt, die die Materialien für die diesjährige Gebetswoche vorbereitet haben. Die Kommunität von Grandchamp ist eine monastische Gemeinschaft von Schwestern, die aus unterschiedlichen Kirchen und verschiedenen Ländern kommen. Aufgrund ihrer ökumenischen Berufung setzen sie sich für Versöhnung und Einheit der Christen und der ganzen Menschheitsfamilie sowie für die Ehrfurcht vor allen Geschöpfen ein. Der Ablauf des Gottesdienstes, den wir heute feiern, orientiert sich an der Liturgie dieser Kommunität.

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FINDEN STATT: Exerzitien im Alltag

„Halt an. Wo läufst du hin? „

Für viele gehören sie jedes Jahr in der Fastenzeit dazu – die Exerzitien im Alltag. Unter Anleitung sind interessierte Frauen und Männer eingeladen, sich täglich eine bewusste Aus-Zeit im Alltag zu nehmen. Das kann in dieser Zeit der Pandemie besonders wertvoll sein: ½ Stunde täglich in Stille und im Gebet die Gegenwart Gottes in meinem Leben zu entdecken, in meinem Tun und Denken zu spüren: Gott ist da!
Und so kann es gehen:

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Impuls zum Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis - 20.01.2021

Maria und Martha…

4,5 Stunden. Das ist ca. die Zeit, die ich im Moment täglich am Handy verbringe. 4,5 Stunden, in denen ich auf ein viereckiges Gerät schaue und in der meine Zeit wie im Fluge vergeht. Dabei beantworte ich E-Mails, schreibe mit Jugendlichen oder Kollegen von der Arbeit, bin mit Freunden in Kontakt und in den Social Medias unterwegs. 4,5 Stunden, das ist schon eine wahnsinnige Zeit, die ich vor dem Handy verbringe. Über den Tag verteilt fällt mir das so gar nicht auf. Aber gerade in dieser Zeit, in der so vieles nicht mehr stattfindet, ist es immer ein wenig erhellend mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben, an deren Alltag teilzunehmen und mich so zu fühlen, als wäre ich hautnah dabei. Social Media ermöglicht es mir meinen Interessen, wenigstens ansatzweise, noch nachzugehen. So folge ich vielen Menschen, die sich mit Sport beschäftigen, mit Beauty und Fashion oder mit Ernährung. Ich werde inspiriert und unterhalten. Es gibt aber auch Menschen denen ich aus anderen Gründen folge. So folge ich beispielsweise Josephine.

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Gemeindefahrten ins Elsass/Schwarzwald 2021 und nach Rom/Assisi 2022

Wenn auch in diesen Wochen viele Aktivitäten heruntergefahren werden mussten, so tut es doch gut, einen Blick in die Zukunft zu werfen und neue Perspektiven zu gewinnen:

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Impuls zum Sonntag der 2. Woche im Jahreskreis - 17.01.2021

Psalm 40:        
Kv Mein Gott, ich komme;
deinen Willen zu tun, ist mein Gefallen. – Kv

2 Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn. *
Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.

4ab Er gab mir ein neues Lied in den Mund, *
einen Lobgesang auf unseren Gott. – (Kv)

7 An Schlacht- und Speiseopfern hattest du kein Gefallen, / doch Ohren hast du mir gegraben, *
Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert.

8 Da habe ich gesagt: Siehe, ich komme. *
In der Buchrolle steht es über mich geschrieben. – (Kv)

9 Deinen Willen zu tun, mein Gott, war mein Gefallen *
und deine Weisung ist in meinem Innern.

10 Gerechtigkeit habe ich in großer Versammlung verkündet, *
meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es. – Kv

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Impuls zum Freitag der 1. Woche im Jahreskreis - 15.01.2021

Der Herr hat viele Kranke gesund gemacht. Von allen Seiten strömten sie herbei, um sein Wort zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. So hören wir es auch im heutigen Evangelium nach Markus.
Als Jesus nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er wieder zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu den Gelähmten: Mein Sohn deine Sünden sind dir vergeben.
Gut und gerecht ist der Herr. Darum weist er Sündern den Weg. Meide das Böse und tu das Gute. Suche Frieden und jage ihm nach. Jesus, voll Erbarmen mit den Sündern, bilde unser Herz nach deinem Herzen.

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Impuls zum Mittwoch der 1. Woche im Jahreskreis - 13.01.2021

Wer sich ganz für Gott einsetzt, geht nicht immer den leichtesten Weg. Das erfuhr der heilige Hilarius, einer der großen Kirchenlehrer des Westens im turbulenten 4. Jahrhundert. Für seine engagierte Verteidigung, dass Jesus Mensch und Gott ist, musste er die Verbannung nach Kleinasien in Kauf nehmen. Sein Widersacher Arius lehnte die Gottheit Jesu ab.
Im Osten organisierte Hilarius den Widerstand gegen die Anhänger des Arius, so dass sie ihn, als Störenfried des Orients beschimpft, wieder nach Gallien entließen. Neben seinem Hauptwerk über die göttliche Dreifaltigkeit danken wir ihm die Erschließung wichtiger Gedanken östlicher Theologie für den Westen.

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Impuls zum Fest Taufe des Herrn - 10.01.2021

Warum das Kamel zwei Höcker hat

Liebe Gemeinde,
wenn ich auf diese vergangene Woche zurückblicke, dann war ich neben der Auseinandersetzung mit den neuen Corona Regeln und -Verschärfungen mit dem Abbau der Weihnachtsdeko beschäftigt. Die Weihnachtsgeschenke, die noch herumstanden wurden der Verwendung zugeführt oder im Schrank verstaut. Die Stehrümchen wie Sterne, Kugeln, Kerzen, Lichter(ketten) und was man so alles hat … wurden wieder in die Kartons gepackt und auf den Dachboden gestellt. Die Alltagsdeko wieder hervorgeholt. Nur  - und das ist ebenfalls der Corona Situation geschuldet- der Tannenbaum und die Krippe werden noch ein oder zwei Wochen länger stehen bleiben. Doch im Großen und Ganzen hat der Alltag hat uns wieder -soweit man es in dieser Corona-geprägten Zeit so nennen kann. Auch in der Kirche endet mit dem heutigen Fest der Taufe Jesu die Weihnachtszeit und zumindest von Jahreskreis der Kirche kehrt der Alltag wieder ein.

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Impuls zum Freitag - 08.01.2021

Vor zwei Tagen, am 6. Januar, haben wir das Fest der Erscheinung des Herrn gefeiert; die Ostkirche feiert an diesem Tag ihr Weihnachtsfest. Da dieses Fest auf einen Werktag fällt und auch kein staatlicher Feiertag mehr ist, ist es in Gefahr, etwas in Vergessenheit zu geraten. Deshalb habe ich mich entschlossen, noch nachträglich etwas zu diesem Hochfest zu schreiben.

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Impuls zum Mittwoch - 06.01.2021

Die Sache mit den guten Vorsätzen…

Jedes Jahr aufs Neue: Ab jetzt achte ich mehr auf mich – ich treibe Sport und ernähre mich gesund. Ab jetzt leb ich nicht einfach so in den Tag hinein, sondern strukturiere ihn, sodass ich auch endlich mal was schaffe. Ab jetzt geht’s erst so richtig los – Statt Süßkram nur noch Gemüse. Ab jetzt. Ok, ab morgen. Gut, nächste Woche. Aber dann wirklich. Ok, nächstes Jahr auf jeden Fall.

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Impuls für den 2. Sonntag nach Weihnachten - 03.01.2021

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.          Sir 24, 1–2.8–12

1 Die Weisheit lobt sich selbst und inmitten ihres Volkes rühmt sie sich.
2 In der Versammlung des Höchsten öffnet sie ihren Mund und in Gegenwart seiner Macht rühmt sie sich:
8 Der Schöpfer des Alls gebot mir, der mich schuf, ließ mein Zelt einen Ruheplatz finden. Er sagte: In Jakob schlag dein Zelt auf und in Israel sei dein Erbteil!
9 Vor der Ewigkeit, von Anfang an, hat er mich erschaffen und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht.
10 Im heiligen Zelt diente ich vor ihm, so wurde ich auf dem Zion fest eingesetzt.
11 In der Stadt, die er ebenso geliebt hat, ließ er mich Ruhe finden, in Jerusalem ist mein Machtbereich,
12 ich schlug Wurzeln in einem ruhmreichen Volk, im Anteil des Herrn, seines Erbteils.

Wort des lebendigen Gottes

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Sternsingeraktion 2021 in unserer Pfarreiengemeinschaft

"Sternsingen - aber sicher!" - Unter diesem Motto steht die Sternsingeraktion 2021. Daher sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir in diesem Jahr keine Sternsinger*innen durch die Straßen und zu den Häusern schicken. Es wurden folgende Regelungen für unsere vier Gemeinden getroffen:

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Impuls zum Jahreswechsel 2020/ 2021

Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

was für ein Jahr liegt hinter uns?
Wie sollen wir es bewerten – soll es abgehakt werden als sinnlos, ohne jede Freude und nur als Problemjahr im Gedächtnis sein?
Aber war in diesem Jahr alles nur schlecht oder gab es auch hier wieder lichte und fröhliche Momente und Momente, die uns spüren ließen, dass wir leben?

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St. Marien Hemsen - vorerst keine Gottesdienste mehr

Der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde St. Marien Hemsen haben beschlossen, während des bundesweit geltenden Lockdowns bis vorerst einschließlich 10. Januar 2021 keine Gottesdienste in der Kirche in Hemsen zu feiern.
Nur gemeinschaftlich und solidarisch können wir während dieser Pandemie dem Corona-Virus begegnen, d.h. dass sämtliche Kontakte auf ein Minimum reduziert werden müssen und daher nun auch auf Zusammenkünfte in Form von Gottesdiensten in der Kirche verzichtet werden muss. Für einen Besuch, z.B. zur Besichtigung der Krippe bzw. zum Beten, ist die Kirche weiterhin geöffnet.
Das Seelsorgeteam ist auch weiterhin für alle, die Beistand benötigen, erreichbar. Hier auf der Homepage finden Sie die entsprechenden Kontaktdaten. Wir freuen uns auf die Zeit, in der Gottesdienste wieder unbeschwert gefeiert werden dürfen. Bleiben Sie gesund!

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Adventliche Stippvisite im Maristenkloster

Weihnachten im Lockdown. Der Spiegel titelt in dieser Woche "O du schreckliche". Und dann: Wie Weihnachten trotz allem ein Fest der Hoffnung werden kann. Übersteigerte Erwartungen ablegen, sich die widrigen Umstände bei der Geburt Jesu bewusst machen, das Schenken nicht überbewerten, zusammenrücken, aus Liebe auf Begegnung verzichten, den Glauben wieder stärker in den Mittelpunkt rücken - dies sind nur einige der Hinweise, die gegeben werden.
Entscheidend ist nicht das Wie, Wo, Was, sondern dass ER da ist und dass ich mich letztlich entscheide, ganz bewusst MIT IHM da zu sein. Paul Weismantel hat das in dem meditativen Text, den Sie im Video hören können, wunderbar in Worte gefasst.

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Weihnachten zu Hause - Hausgottesdienste

In der momentanen Situation ist es, aus den verschiedensten Gründen, nicht für alle Menschen möglich Gottesdienste in der Kirche zu feiern.
Es gibt aber eine Vielzahl an Alternativmöglichkeiten, die hier zu finden sind:

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Advents-Podcast: Das Maristenkloster

Die Pater und Brüder des Maristenklosters sowie die Netter Schwestern feiern bereits seit dem 1. Lockdown zu ihrem großen Bedauern keine öffentlichen Gottesdienste mehr. Nun hat bereits der 2. Lockdown begonnen. Wie schwer der Verzicht auf Gottesdienste mit der Gemeinde fällt und wie die Bewohner des Maristenklosters versuchen, mit der schwierigen Situation umzugehen, erzählt Pater Tangen im heutigen Podcast.

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Lebendiger Adventskalender

Da wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten haben, freut es uns sehr, dass der lebendige Adventskalender stattfinden kann.
Allerdings durch die aktuelle Situation anders als ursprünglich gedacht.

An jedem Adventswochenende werden die Adressen der entsprechenden Haushalte inkl. der Impulse/ Texte / Gedichte etc. für die jeweilige (Folge-)woche in unserer Kirche ausgelegt, bzw. im Blättchen bekannt gegeben und auf der Homepage veröffentlicht.

Die Fenster werden täglich ab 16 Uhr beleuchtet.

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Adventliche Stippvisite im Lockdown

Auch wenn er nicht ganz unvermittelt kam, trifft der zweite Lockdown viele hart. Andere wiederum atmen auf angesichts der unerwarteten Extrazeit vor Weihnachten. Und vielen rettet er wohl das Leben.
Die heutige adventliche Stippvisite hat die Herausforderungen und Perspektiven des zweiten Lockdowns zum Thema. Im Anschluss sind Sie und seid ihr eingeladen, die dazu passende Geschichte "Träumen" von Susanne Niemeyer zu lesen:

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Tannenbaumschmuck in Apeldorn von Kindern gestaltet

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Kindern, die Anhänger für den Tannenbaum in der Apeldorner Kirche gestaltet haben. 
Das Team "Kindergottesdienste" hat in der Adventszeit zu dieser Aktion aufgerufen und die Apeldorner Kinder haben die Idee kreativ umgesetzt.
Das sieht toll aus!

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Neue Krippe für die Gemeinde St. Antonius von Padua, Apeldorn

Neben der Corona Pandemie hatte eine unserer vier Gemeinden, die Gemeinde St. Antonius von Padua, Apeldorn, in diesem Jahr auch mit einem Wasserschaden in der Kirche zu kämpfen. Leider wurde dadurch die alte Krippe so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht weiter genutzt werden kann.

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Advents-Podcast: Das Marienhaus

Kaum eine Gruppe ist von Lockdowns so sehr betroffen wie die der älteren Menschen. Sie bilden eine Risikogruppe und leiden nun noch mehr als sonst unter Einsamkeit. Schutz ist für sie lebensnotwendig - menschliche Kontakte und Nähe sind es jedoch auch. Und so erleben sie sich selbst oft in einem Dilemma, dasselbe gilt aber auch für Angehörige und - in Alten- und Pflegeheimen - das sie betreuende Personal. Die Forderung nach so viel Begegnung wie möglich und so viel Schutz wie nötig gleicht häufig der Aufforderung zu einem Spagat. Dann ist Kreativität bei der Zuwendung gefragt, ganz viel Verständnis und gegenseitige Geduld. Von all dem berichten Frau Rolfers und Sr. Birgit, wenn sie von den Erfahrungen und dem Leben im Marienhaus in Meppen zu Coronazeiten erzählen.

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St. Paulus - Krippenspiel 2020

!!!Leider haben wir uns aufgrund der neuen Corona-Regelungen dazu entschlossen das Krippenspiel in St. Paulus in diesem Jahr ausfallen zu lassen!!!!

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Adventliche Stippvisite an der Krippe in St. Paulus, Meppen (Video)

Für viele gehört er in der Adventszeit selbstverständlich dazu: Der Besuch einer Krippe. Die Möglichkeit dazu werden auch in diesem Jahr wieder viele nutzen. Anderen wiederum ist er nicht möglich, sei es, weil sie krank sind oder coronabedingt kaum noch herausgehen.
Die zweite adventliche Stippvisite hat mich zur Krippe von St. Paulus, Meppen, geführt. Dort einen Moment innezuhalten, sich auf die dargestellten Szenen der Krippenlandschaft einzulassen und ganz bewusst das Fehlen des Jesuskindes wahrzunehmen, bedeutet eine echte Unterbrechung im Alltag, eine heilige Unterbrechung.

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Advents-Podcast: Meppener Gemeinden

Die Gäste des heutigen Podcasts sind Pastor Krüger von der Gustav-Adolf-Kirchengemeinde sowie Pfarrer Wellbrock von der Pfarreiengemeinschaft Meppen-Ost. Sie erzählen davon, wie die Coronazeit Glauben, Leben und Kirche aus ihrer Sicht verändert hat, ob die Zeit Krise oder Chance ist und was ihre Pläne für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel in den Gemeinden sind.

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Impuls zum 06.12.2020 - Nikolaus von Myra

Nikolaus von Myra wuchs in einer vermögenden, aber auch sehr frommen und wohltätigen Familie auf. Sein Vater war Euphemius, seine Mutter hieß Anna. Nachdem beide Eltern während einer Pestepidemie gestorben waren, verteilte Nikolaus sein Erbe unter die Bedürftigen und trat in das nahe seiner Heimatstadt gelegene Kloster von Sion ein. Sein Onkel Nikolaus (d. Ä.), Bischof von Myra, weihte ihn zum Priester. Zu seiner eigenen Überraschung wurde Nikolaus vom Volk um 300 zum Bischof ausgerufen – in der christlichen Frühzeit wurden die Bischöfe noch von der Gemeinde gewählt.

Während der letzten großen Christenverfolgung unter Kaiser Galerius (um 310) wurde Nikolaus eingekerkert und misshandelt, aber nicht getötet. Gezeichnet von den erlittenen Folterungen soll Bischof Nikolaus beim Konzil von Nicäa (325) aufgetreten sein.

Nikolaus' Todestag soll der 6. Dezember gewesen sein. Nach seinem Tod wurde über weitere Wunder berichtet: seinen Gebeinen entquoll Öl, dass jegliche Krankheit zu heilen vermochte.

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Adventliche Stippvisite im J@m (Video)

Meine erste adventliche Stippvisite hat mich ins J@M geführt, dorthin also, wo nicht nur Jugendarbeit gemacht wird, sondern u.a. auch die Beiträge für den Youtube-Kanal „Meppen mag dich“ entstehen.

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Advents - Podcasts

In der Adventszeit möchten wir Ihnen und euch wöchentlich einen adventlichen Podcast anbieten. In dieser Woche sind wir im Gespräch mit Maria Jahn von der Meppener Tafel, in den folgenden Wochen mit Pater Tangen vom Maristenkloster, Sr. Birgit und Frau Rolfers vom Marienhaus und mit Pastor Krüger von der Gustav-Adolf-Gemeinde sowie Pfarrer Wellbrock von der Pfarreiengemeinschaft Meppen-Ost. Sie alle werden von Arbeit und Leben unter Coronabedingungen in den Bereichen, in denen sie tätig sind, sprechen und uns Einblicke in ihre Vorbereitung auf Weihnachten geben.

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Impuls zum 1. Adventssonntag - 29.11.2020

Lesung aus dem Buch Jesaja                                         Jes 63, 16b-17. 19b; 64, 3-7

16b Du, Herr, bist unser Vater, „Unser Erlöser von jeher“ wirst du genannt.
17 Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so dass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind.
19b Reiß doch den Himmel auf, und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir.
3 Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen.
4 Ach, kämst du doch denen entgegen, die tun, was recht ist, und nachdenken über deine Wege. Ja, du warst zornig; denn wir haben gegen dich gesündigt, von Urzeit an sind wir treulos geworden.
5 Wie unreine Menschen sind wir alle geworden, unsere ganze Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid. Wie Laub sind wir alle verwelkt, unsere Schuld trägt uns fort wie der Wind.
6 Niemand ruft deinen Namen an, keiner rafft sich dazu auf, festzuhalten an dir. Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und hast uns der Gewalt unserer Schuld überlassen.
7 Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 34. Woche im Jahreskreis - 27.11.2020

Wissen Sie eigentlich, dass wir in ein paar Tagen Silvester feiern? Ja, wirklich. Und das nicht erst Ende Dezember. Nein, schon vorher. Denn in ein paar Tagen endet unser Kirchenjahr.
Anders als am Ende des gesamten Jahres geht der Wechsel des Kirchenjahres häufig recht geräuschlos an uns vorüber. Großartige Wünsche und Vorsätze bleiben aus. Die sparen wir uns besser bis Ende Dezember auf. Ab dem 01. Januar dann. Dann gebe ich Vollgas, mache alles besser und achte auch endlich mal auf mich und meine Mitmenschen. Der 01. Januar ist eben ein Tag, an dem sich vieles ändert. Besonders das Datum, das Jahr.
Dabei würde uns Christen es doch so gut tun, würden wir diesen Wechsel des Jahres bewusster wahrnehmen. Dabei meine ich nicht, dass wir ein zweites Feuerwerk starten müssen. Vielmehr sollten wir überprüfen, ob unsere Erwartungen noch stimmen. Welche Vorsätze nehme ich mit ins neue Jahr, welche Wünsche? Lass ich mich von Gott begleiten oder stell ihn doch lieber hinten an?

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Impuls zum Mittwoch der 34. Woche im Jahreskreis - 25.11.2020

Alles hat seine Zeit

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“ An diese Bibelstelle (aus dem Buch Kohelet)muss ich öfter mal denken. Denn in unserer Welt geht´s ja oft anders zu. Da hat alles zu jeder Stunde seine Zeit. Und immer müssen wir online und verfügbar sein. Aber diese Bibelstelle sagt: „Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen…eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren“ (Koh 3). Und ich möchte am liebsten ergänzen: Ja, es gibt auch eine Zeit zum Arbeiten und eine Zeit zum Erholen.

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Frei leben - ohne Gewalt!

Am 25.November, also am kommenden Mittwoch, ist der internationale Aktions- und Gedenktag gegen Gewalt an Frauen. Seit 1990 ruft die UNO zu diesem Gedenktag auf.
Jedes Jahr wird der Aktionstag von der Organisation Terre des Femmes dazu genutzt, auf ein Thema besonderes aufmerksam zu machen. In diesem Jahr ist es das Thema Zwangsverheiratung und Frühverheiratung unter dem Motto „Mein Herz gehört mir“.

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Impuls zum Hochfest Christus König - 22.11.2020

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.
                                                          1 Kor 15,20-26.28

Schwestern und Brüder!
20 Christus ist von den Toten auferweckt worden
als der Erste der Entschlafenen.
21 Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist,
kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.
22 Denn wie in Adam alle sterben,
so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge:
Erster ist Christus;
dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
24 Danach kommt das Ende,
wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft entmachtet hat
und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
25 Denn er muss herrschen,
bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.
28 Wenn ihm dann alles unterworfen ist,
wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen,
der ihm alles unterworfen hat,
damit Gott alles in allem sei.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 33. Woche im Jahreskreis - 20.11.2020

Im heutigen Tagesevangelium heißt es, dass ihn der Eifer für das Haus Gottes antreibt. Dieser Eifer lässt den so ruhigen und besonnenen Jesus auch einmal wüten und toben, ganz außer sich sein. So wirft Jesus die vielen Händler, die im Vorhof des Tempels ihre Waren zum Kauf anbieten, kurzerhand hinaus. Eine Räuberhöhle haben sie aus dem Haus des Herrn gemacht. Das kann Jesus nicht akzeptieren. Das will er nicht hinnehmen. Schließlich soll das Haus seines Vaters ein Haus des Gebetes sein. Ein Haus der Innerlichkeit. Ein Ort der Begegnung mit Gott selbst.

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Impuls zum Mittwoch der 33. Woche im Jahreskreis - 18.11.2020

In diesen Tagen fällt mir, wenn ich durch die Straßen unserer Gemeinden fahre, eine vermehrte Aktivität auf:
Immer mehr Kerzen und Lichterketten sehe ich schon viele Tage vor der Adventszeit vor unseren Häusern und in den Gärten leuchten. Sie machen uns bereits jetzt auf den kommenden Advent aufmerksam.
Es tut gut, gerade wenn die Tage immer dunkler und kürzer werden, ein Licht anzuzünden.
Aber auch die Bitte einiger Menschen in den vergangenen Wochen: „Kannst du nicht für mich nicht ein Licht anzünden?“  hat mich in der  der letzten Zeit berührt.
Dabei haben sie ganz unterschiedliche Motivationen: sei es eine anstehende OP oder eine Untersuchung oder sei es in einer anderen schwierigen oder bedrückenden Lebenssituation.

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Ideen zur Advents- und Weihnachtszeit für Familien

Die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür. In diesem Jahr ist leider nicht alles so, wie immer. Die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff.
An dieser Stelle findet ihr, liebe Familien, Vorschläge und Anregungen zur Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit.
Auch konkrete Aktionen werden hier zu finden sein. Es wird immer mal wieder erweitert und ergänzt. so dass es sich lohnt ruhig öfter hier vorbei zu schauen. 
Herzliche Einladung dazu!

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Impuls zum 33. Sonntag im Jahreskreis - 15.11.2020

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessalónich.                                                                                             1 Thess 5,1-6

1 Über Zeiten und Stunden, Schwestern und Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben.
2 Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.
3 Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau und es gibt kein Entrinnen.
4 Ihr aber, Brüder und Schwestern, lebt nicht im Finstern, sodass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann.
5 Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
6 Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 32. Woche im Jahreskreis - 13.11.2020

Im Zeichen des Kreuzes

„zu Kreuze kriechen“, „jeder hat sein Kreuz zu tragen“, „kreuz und quer“, „jemandem etwas aus dem Kreuz leihern“…… In unserem Alltag verstecken sich viele Redewendungen, die das Kreuz beinhalten. Viele davon sind uns sicherlich gar nicht bewusst. Und um ein Bewusstsein zu schaffen, darum ging es in dieser Woche in den Weggottesdiensten mit den Erstkommunionkindern unserer Pfarreiengemeinschaft. Wir beginnen den Weg der Erstkommunionvorbereitung im Zeichen des Kreuzes. Mit dem Zeichen, das uns als Christen verbindet und uns vom Leben Jesu erzählt. Es erinnert uns daran, dass wir zu Jesus gehören.

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Impuls zum Mittwoch der 32. Woche im Jahreskreis - 11.11.2020

Wozu ist ein Mantel da?

„Ein junger Soldat gibt ein Stück seines Soldatenmantels ab, um einen Bettler vor dem Erfrieren zu retten. Das Stadttor in der nordfranzösischen Stadt Amiens war der Schauplatz eines einfachen Ereignisses, das weltberühmt wurde.

An einem frostigen Tag kamen die römischen Soldaten mit ihren Offizieren durch das Stadttor. Das befestigte Tor und die Wachen boten Sicherheit gegen feindliche Übergriffe. Die Häuser boten in der kalten Jahreszeit auch Schutz vor Schnee und Kälte. Wer nicht unbedingt etwas zu erledigen hatte, der blieb in der Wärme oder hielt den Aufenthalt in der Kälte recht kurz. Jeder konnte sehen, dass vor allem diejenigen am Stadttor waren, die nichts besaßen als das nackte Leben.

Einen solchen Menschen, der kauernd und frierend auf der Erde saß, bemerkte der junge Offizier Martinus. Er blieb stehen, betrachtete ihn, dachte nach und zog sein Schwert. Er wollte den Mann nicht töten, ihm nicht "den Gnadenstoß versetzen". Er wollte dem Frierenden in seiner Not etwas geben, das ihm die Nacht überleben half. Deshalb teilte er seinen Offiziersmantel, der innen mit Schaffell gefüttert war. Der Spott aller anderen war ihm egal.“ (Volker Collinet, 2017)

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Impuls zum 32. Sonntag im Jahreskreis - 08.11.2020

Lesung aus dem Buch der Weisheit.                                                                                                                            Weish 6,12-16

12 Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit; wer sie liebt, erblickt sie schnell, und wer sie sucht, findet sie.
13 Denen, die nach ihr verlangen, kommt sie zuvor und gibt sich zu erkennen. 14 Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen.
15 Über sie nachzusinnen, ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei.
16 Sie geht selbst umher, um die zu suchen, die ihrer würdig sind; freundlich erscheint sie ihnen auf allen Wegen und kommt ihnen entgegen bei jedem Gedanken.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 31. Woche im Jahreskreis - 06.11.2020

November - Frühjahrsputz im Herbst

Die Blätter fallen vom Baum, es werden wieder die Winterjacken aus dem Schrank geholt, nach Schal und Handschuhen gesucht, die Winterreifen auf´s Auto gezogen. Klare Zeichen einer Zeitenwende, die wir jedes Jahr aufs Neue durchmachen. Der Sommer ist vorbei, der Herbst gibt ein kurzes Gastspiel und der Winter steht eigentlich schon wieder vor der Tür. Und gerade im November scheint dieser Wechsel so richtig greifbar und spürbar zu werden, denn die verschiedenen kirchlichen Gedenktage und Feste sind gewiss nicht ohne Grund in diesen Monat gelegt worden: Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag. Der Tod, das Ende scheint immer und überall gegenwärtig zu sein. Aber ist dieser Monat wirklich eine so hoffnungslose Zeit?

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Impuls zum Mittwoch der 31. Woche im Jahreskreis - 04.11.2020

Vor zehn Tagen fand wieder das Revierderby Dortmund gegen Schalke statt.
Schalke musste sich 3:0 geschlagen geben. Wieder eine bittere Niederlage.

Aber das Schlimmste an diesem Spiel war nicht das Endergebnis, sondern vielmehr die Reaktion einiger „Fans“, die sie an die Tausend-Freunde-Mauer in Form eines Plakates gehängt hatten.

An dieser Mauer, einem Symbol der Freundschaft und Solidarität zum Verein hing ein Plakat, das die Mannschaft auf Übelste beschimpfte und verunglimpfte.

Da stellte ich mir die Frage: wie gehen wir eigentlich manchmal miteinander um?

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Impuls zum Hochfest Allerheiligen - 01.11.2020

Allerheiligen   ist wie ein großes Erntefest; eine „Epiphanie von Pfingsten“ hat man es auch genannt. Die Frucht, die aus dem Sterben des Weizenkorns wächst und reift, sehen wir. Noch ist die Ernte aber nicht beendet; Allerheiligen richtet unseren Blick auf das Endziel, für das Gott uns geschaffen hat. Noch stöhnen wir unter der Last der Vergänglichkeit, aber uns trägt die Gemeinschaft der durch Gottes Erwählung Berufenen und Geheiligten; uns treibt die Hoffnung, dass auch wir zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes gelangen werden. Und wir besitzen als Anfangsgabe den Heiligen Geist.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2020-11-01

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!!! Informationen zu Allerheiligen 2020 !!!

Liebe Schwestern und Brüder,
durch die Corona Problematik ist es in diesem Jahr sehr schwer, gemeinsam eine Gräbersegnung zu feiern. Sie wissen, dass am Allerheiligentag immer sehr viele Familien am Grab der Angehörigen zusammenkommen. Gemeinsam erinnern wir uns an unsere Angehörigen und Freunde, die uns der Tod genommen hat. Dabei stehen wir dann nicht nur allein oder zu zweit, sondern oft auch mit mehreren am Grab. Das ist in diesem Jahr leider so nicht möglich, da der Abstand von 1,50 m zu Menschen eines anderen Haushaltes an den Gräbern nicht eingehalten werden kann. :
Wir laden Sie ein, am Allerheiligentag und/oder in den Tagen darauf, die Gräber der Verwandten zu besuchen.
Wir werden in den Kirchen Handreichungen für ein Totengedenken auslegen, dass Sie zuhause mit der Familie bewusst feiern können oder auch am Grab nutzen können. Diese Handreichung kann auch hier ab sofort heruntergeladen werden.

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!!! Hilfe für eine Familie gesucht !!!

Wir suchen  für eine Familie (2 Eltern und 3 Kinder) ein Wohnhaus.
Diese Familie möchte drei Geschwister aus der eigenen Familie aufnehmen und bekommt dies vom Amt nur bewilligt, wenn entsprechender Wohnraum (also für 8 Personen) zur Verfügung steht.
Wichtig wäre, dass dieses Haus verkehrsgünstig gelegen ist. Wenn Sie eine Möglichkeit sehen, dieser Familie zu helfen, damit die drei Geschwister in familiären Strukturen aufwachsen können, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro der St. Paulus Gemeinde, Tel.-Nr. Tel. 2293.
Herzlichen Dank!

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Impuls zum Freitag der 30. Woche im Jahreskreis - 30.10.2020

Ungeschminkte Tage

Ich liebe Make-up. Meine Auswahl an verschiedenen Produkten – von Lippenstift bis hin zum Lidschatten – zaubert mir jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht. Meine Lippenstifte halten wohlmöglich noch mehrere Jahre, ganz zu schweigen von meiner Schublade voll mit Nagellack. Ungeschminkt aus dem Haus – das ist wie nackt losfahren für mich.

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!!! Familienwochenende im Advent !!! ENTFÄLLT !!!

Leider fällt das Familienwochenende, aufgrund der momentanen Situation aus! Wir hoffen auf das Jahr 2021!

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Impuls zum Mittwoch der 30. Woche im Jahreskreis - 28.10.2020

Heute begehen wir den Gedenktag der Hl. Apostel Simon und Judas

Zwei Bekenner und erste Zeugen unseres Glaubens stellt uns die Kirche heute vor Augen: die beiden Apostel Simon und Judas. Von Simon wird berichtet, dass er den Beinamen „Zelot“ – aus dem Griechischen übersetzt: „Eiferer“ – erhalten hat. Sein Auftreten muss sehr kraftvoll und authentisch gewesen sein, wenn ihm der Evangelist einen solchen Beinamen gibt. Judas trägt den Beinamen Thaddäus, der ihm von Judas Iskariot unterscheidet. Die beiden von Jesus berufenen Apostel haben den Glauben bekannt und weitergegeben. Dafür dürfen wir Gott danken und auch, dass wir zum Glauben gekommen sind.

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Impuls zum 30. Sonntag im Jahreskreis - 25.10.2020

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessalónich               
1 Thess 1,5c-10

Schwestern und Brüder!

5c Ihr wisst, wie wir bei euch aufgetreten sind, um euch zu gewinnen.
6 Und ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn; ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt.
7 So wurdet ihr ein Vorbild für alle Glaubenden in Mazedónien und in Acháia.
8 Von euch aus ist das Wort des Herrn aber nicht nur nach Mazedónien und Acháia gedrungen, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir darüber nichts zu sagen brauchen.
9 Denn man erzählt sich überall, welche Aufnahme wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen
10 und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Zorn entreißt.

Wort des lebendigen Gottes

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Spende an Frauen- und Kinderschutzhaus

Bereits im Sommer wurde dem Marienhaus aus dem Erlös des Maskenverkaufs in St. Paulus ein iPad mit Bluetooth-Lautsprecher übergeben.
Nun wurden die verbliebenden 600,- € dem Frauen- und Kinderschutzhaus in Meppen gespendet und mit großer Freude dankend entgegengenommen. Dazu die Leiterin des Hauses, Frau Glanemann, und ihr Team:
„Für die Arbeit mit den von häuslicher Gewalt betroffenen Kindern möchten wir Großbausteine (aus Schaumstoff) sowie XXL-Legobausteine und zudem eine große Motorikwand käuflich erwerben.
In unserem Frauen- und Kinderschutzhaus haben in diesem Jahr bereits 36 Frauen und 52 Kinder Schutz und Sicherheit vor weiterer häuslicher Gewalt gefunden. Aktuell befinden sich 7 Frauen und 9 Kinder in unserer Schutzeinrichtung.

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Impuls zum Freitag der 29. Woche im Jahreskreis - 23.10.2020

„Ich möchte damit ein Zeichen setzen.“ Das hört man zur Zeit oft von Menschen, die ihre Solidarität oder ihr Mitgefühl oder auch ihre Entrüstung zum Ausdruck bringen wollen, mal mehr, mal weniger spektakulär.
„Die Zeichen der Zeit erkennen“: Davon spricht Jesus im heutigen Evangelium. Davon hört man weniger, es ist auch schwierig, die Zeit-Zeichen zu erkennen und darauf zu reagieren. Vor allem Letzteres fällt oft schwer, weil wir bisweilen eine Trägheit in uns haben. Auch die Kirche muss immer wieder die Zeichen der Zeit erkennen – und sich vielleicht von manchem lösen, was nicht mehr zeitgemäß ist. Das braucht Kraft und Mut – und auch die Offenheit für den Heiligen Geist.

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Impuls zum Mittwoch der 29. Woche im Jahreskreis - 21.10.2020

Beim Durchblättern eines Buches ist mir ein Gedicht aufgefallen, das sich mit dem Übergang von Sommer auf den Winter beschäftigt. Der Herbst ist eine besondere Zeit. Alles ist abgeerntet und wird auch für das neue Jahr hergerichtet. Dort konnte ich lesen:

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Impuls zum 29. Sonntag im Jahreskreis - 18.10.2020

Lesung aus dem Buch Jesája.                                                               Jes 45, 1.4-6

1 So spricht der Herr zu seinem Gesalbten, zu Kyrus:   
Ich habe ihn an seiner rechten Hand gefasst,   
um ihm Nationen zu unterwerfen;   
Könige entwaffne ich,   
um ihm Türen zu öffnen   
und kein Tor verschlossen zu halten:

4 Um meines Knechtes Jakob willen,   
um Israels, meines Erwählten, willen   
habe ich dich bei deinem Namen gerufen;   
ich habe dir einen Ehrennamen gegeben,   
ohne dass du mich kanntest.

5 Ich bin der Herr und sonst niemand;   
außer mir gibt es keinen Gott.   
Ich habe dir den Gürtel angelegt,   
ohne dass du mich kanntest,

6 damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang   
erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt.   
Ich bin der Herr   
und sonst niemand.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 28. Woche im Jahreskreis - 16.10.2020

Im Evangelium des kommenden Sonntags wird Jesus von den Pharisäern eine Falle gestellt. Eine römische Steuermünze lässt er sich zeigen und gibt die Antwort auf seine Weise: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört“.

Ein Text aus dem Buch „Biblische Entdeckungen“ mag uns zum Nachdenken darüber anregen:

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Impuls zum Mittwoch der 28. Woche im Jahreskreis - 14.10.2020

Man hat oft das Gefühl, dass wir Christen zu „satt“ geworden sind in unserem Land. Geht uns das, was Jesus auf den Nägeln brennt, die Botschaft von Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Frieden und Freiheit, eigentlich noch etwas an? Berührt und erschüttert uns das noch? Wir geben diesen Grundauftrag Jesu gerne an die etablierten Institutionen Staat und Kirche ab. Wir alle haben aber diesen Auftrag erhalten, und Brennpunkte gibt es mehr als genug, auch in unserer unmittelbaren Nähe, vielleicht auch in unserem Leben. „Weck die tote Christenheit“ sollte unsere dringende Bitte an unseren Herrn sein.

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Impuls zum 28. Sonntag im Jahreskreis - 11.10.2020

Lesung aus dem Buch Jesaja                             Jes 25 6-10a

An jenem Tag
6  wird der Herr der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, mit erlesenen, reinen Weinen.
7 Er verschlingt auf diesem Berg die Hülle, die alle Völker verhüllt, und die Decke, die alle Nationen bedeckt.
8 Er hat den Tod für immer verschlungen und Gott, der Herr, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen und die Schande seines Volkes entfernt er von der ganzen Erde, denn der Herr hat gesprochen.
9 An jenem Tag wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf ihn haben wir gehofft, dass er uns rettet. Das ist der Herr, auf ihn haben wir gehofft. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
10a Denn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 27. Woche im Jahreskreis - 09.10.2020

Das Leben hat keine einfachen Antworten:

Seit gestern ist der Landkreis Emsland zum Risikogebiet ernannt worden.
Zu viele Infektionen –  deshalb müssen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und durchgezogen werden, um Menschen zu schützen.
Doch noch gibt es keine klaren Regeln.
Viele Fragen stürmen auf uns ein: dürfen wir noch die Begegnung der Firmlinge am Abend riskieren?
Was ist einerseits verantwortungsvoll, aber was muss andererseits auch erledigt werden?

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Erntedankfest in unserer Pfarreiengemeinschaft

Am vergangenen Wochenende haben wir Erntedank gefeiert.
Die Kollekten unserer Pfarreiengemeinschaft ergaben eine Gesamtsumme von 370,21€ und kommen der Meppener Tafel zu Gute.
Es wurden Körbe in den Kirchen aufgestellt und um Spenden für die Tafel gebeten. Wie auf dem Bild zu sehen, ist eine ganze Menge zusammengekommen.
Wir haben uns sehr über die gespendeten Lebensmittel und Geldspende gefreut. Ein ganz herzliches Dankeschön vom Team der Meppener Tafel.

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Impuls zum Mittwoch der 27. Woche im Jahreskreis - 07.10.2020

Ich kenne da ein Zauberwort.

Ich glaube an ein Zauberwort:
Es ist magisch und es braucht nur dieses Wort: Jemand sagt es und schon beginnt ein Mund zu lächeln. Jemand sagt es und ein Funke Hoffnung entflammt, wärmt Herzen und macht aus schlechter Laune gute Laune. Manchen geht es leicht über die Lippen, den anderen weniger leicht. Das Wort kommt aus einem Mund und schon ist auch Motivation da. Zufriedenheit umgibt den Raum. Das alles aus einem Mund.
Wenn das Zauberwort fehlt, dann ist da das, was keiner so gerne mag. Enttäuschung, Traurigkeit, geringe Wertschätzung. Das Herz ist nicht warm, es ist kalt, umgeben von lauter Dunkelheit. Auch die Hoffnung ist verglimmt. Der Mund formt das Lächeln nicht mehr.

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Impuls zum 27. Sonntag im Jahreskreis - Erntedankfest - 04.10.2020

Vielen Menschen in den Städten ist es gar nicht mehr bewusst, wie Getreide, Obst und Gemüse reifen und geerntet werden. Das war früher anders. Als noch viele auf dem Land lebten und arbeiteten, waren die Menschen enger mit dem Kreislauf der Natur verbunden und wussten um die Bedeutung der Natur für die Ernte. Sie wussten, wie sehr eine gute Ernte nicht nur von der Arbeit des Menschen, sondern auch von gutem Wetter abhängt. Die Ernte war also nicht nur die Frucht der Mühe des Menschen, sondern auch ein Geschenk, ein Geschenk von Gott, der alles geschaffen hat und erhält. Das Erntedankfest in eine Art von vielen, Gott dafür Dank zu sagen.

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Impuls zum Freitag der 26. Woche im Jahreskreis - 02.10.2020

„Engel“ kommt vom griechischen Wort „Angelos“, das heißt Bote. Wenn wir heute den Gedenktag der heiligen Schutzengel begehen, dann feiern wir also nicht irgendwelche magischen oder mystischen Wesen. Wir feiern und danken Gott selbst, der Himmel und Erde zu unserem Schutz in Bewegung setzt. Nicht immer ist dieser Schutz spürbar. Und doch kennt wahrscheinlich jeder von uns Ereignisse im Leben, bei denen auf wundersame Weise alles gut gegangen ist – ein Sturz, ein Autounfall oder ähnliches.
Solche Momente erinnern uns daran, dass unsere materielle, erklärbare Welt verwoben ist mit der unerforschlichen Wirklichkeit Gottes. Vor allem aber erinnern sie uns daran, dass Gott uns liebt und schützt, dass er sich um unser Leben sorgt.

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Impuls zum Mittwoch der 26. Woche im Jahreskreis - 30.09.2020

SCHÖPFUNG

Die Schöpfung ist uns geschenkt als ein Ort des Lebens:
unsere Welt – eine einmalige Gabe in der Zeit. Die Erde,
unsere Heimat in ihrer Schönheit, aber auch in ihrer
Verletzlichkeit, ist uns vom Schöpfer anvertraut.

Herr, wie zahlreich sind deine Werke! Mit Weisheit hast
du sie alle gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Psalm 104, 24

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Impuls zum 26. Sonntag im Jahreskreis - Caritassonntag - 27.09.2020

„Sei gut, Mensch!“

Eingangslied: GL Nr. 393, 1-3 (Nun lobet Gott im hohen Thron)

Kreuzzeichen

Einführung:
„Ich bin gut“, sagt ein Kind voller Stolz und meint damit, dass es in der Schule gute Noten hat. Gut im Sinne von erfolgreich möchte jeder sein und nimmt dafür auch einige Anstrengungen in Kauf. Um Anstrengung und Erfolg geht es bei der Jahreskampagne der Caritas 2020 nicht so sehr, wenn es heißt: „Sei gut, Mensch!“ – Gemeint ist mehr: Sei zu anderen gut, lass ihre Geschichte an dich heran und lass dich dabei von Gott inspirieren, der auch gut zu dir ist. Öffnen wir uns für die Gegenwart Gottes in unserer Mitte und lassen wir uns von Jesus Christus ansprechen.

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Impuls zum Freitag der 25. Woche im Jahreskreis - 25.09.2020

Manchmal ist das eben so.

Manchmal sind die Beine schwer. Manchmal so schwer, dass nichts weitergeht. Da geht nichts mehr. Nicht vor, nicht zurück. Die einfachsten Entscheidungen sind plötzlich wie große Steine auf meinem Weg. Schwer, sperrig, kalt. Manchmal ist das eben so. Ich will beten, aber finde keine Worte, um Gott meine Gefühle darzulegen. Was fühle ich eigentlich? Ich kann es nicht ausdrücken, kann es nicht in Worte fassen. Gott muss doch wissen, was los ist, auch ohne meine Worte. Soll mir ein Zeichen geben, in mitten der Herausforderungen meines Lebens. Ich schlage die Bibel auf. Kohelet 1,2-11.

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Impuls zum Mittwoch der 25. Woche im Jahreskreis - 23.09.2020

Viele von uns haben „ihre“ Heiligen, an die sie sich immer wieder um Hilfe wenden. Pater Pio gehört sicherlich zu denen, die von Menschen auf der ganzen Welt um ihre Fürsprache angerufen werden. Er trat Anfang des 20. Jahrhunderts in den Kapuzinerorden ein und wurde Priester.
Von 1916 bis zu seinem Tod 1968 lebte er im Kloster San Giovanni di Rotondo am Gargano in Süditalien. Sein Dienst an den Menschen – als Beichtvater und in der Kranken- und Armenversorgung – beeindruckte die Menschen. Sein Leben in der Nachfolge Jesu war so tief, dass er die Wundmale Christi an sich trug. Für sein Leben dürfen wir in dieser Feier danken und uns für unsere ganz persönliche Jesusnachfolge stärken lassen.

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Predigt III zur Aktion "Frauen verkünden das Wort" - 20.09.2020

Jesus redet gern in Gleichnissen und veranschaulicht mit Bildern. So auch heute, wenn wir von einem Gutsbesitzer hören, der Arbeiter für seinen Weinberg anwirbt.

Wie schon zur Zeit Jesu, so sind wir auch heute aufgefordert zu überlegen,  wie wir dieses Gleichnis/ bzw. das Bild für mich deuten und was noch intensiver ist: jeder und jede von uns darf sich die Frage stellen, wie ich dieses in mein Leben übersetzen können und was es für mein Leben zu bedeuten hat.

Schauen wir auf das heutige Gleichnis, so übersetze ich für mich:
Gott ist unterwegs bei den Menschen, er unterwegs in seiner Gemeinschaft/ in seiner Kirche und lädt die Menschen zur Mitarbeit ein. Er wirbt sie an!

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Predigt II zur Aktion "Frauen verkünden das Wort" - 17.09.2020

Aktuell läuft die Themenwoche "Frauen verkünden das Wort".
Im Rahmen dieser Aktion dürfen Frauen predigen, was wir nutzen möchten. Immerhin ist es leider noch immer nicht selbstverständlich, dass wir Frauen solche Aufgaben übernehmen dürfen, obwohl die Bibel voll von Frauen ist, die das Wort verkünden. Wir haben uns von dieser Aktion angesprochen gefühlt. Mein Name ist Marina Schulten und meiner Nona Schulte. Wir sind im Vorstand der Kfd Bokeloh aktiv. Als katholische Frauen möchten wir uns für die Frauen in der Kirche einsetzen und haben aus diesem Grund die Einladung zur Predigt angenommen.

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Predigt I zur Aktion "Frauen verkünden das Wort" - 16.09.2020

Im internationalen Jahr des Wortes Gottes lädt die Arbeitsstelle Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz Frauen ein, an ihren jeweiligen Orten, in ihren Gruppen und Gemeinden das Wort Gottes zu verkünden und auszulegen. Patronin dieser Aktion ist die mittelalterliche Kirchenlehrerin und Visionärin Hildegard von Bingen.

Auch in unserer Pfarreiengemeinschaft predigen in dieser Aktionswoche in jedem Gottesdienst insgesamt 10 Frauen. Die folgenden Gedanken sind am Mittwoch, den 16.9.2020 in der Abendmesse in Apeldorn von zwei Frauen gesprochen worden:

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Impuls zum 24. Sonntag im Jahreskreis - 13.09.2020

Eine der größten Herausforderungen im Alltag ist die Vergebung. Oft bin ich nicht bereit, die Fehler anderer oder die Verletzungen, die sie mir zufügen, zu vergeben. Ich rege mich auf, schimpfe und trage womöglich noch lange nach. Gleichzeitig fällt es mir selber unendlich schwer, eigene Fehler einzugestehen und andere um Vergebung zu bitten. Nein, ich meine, ich sei perfekt. Und wenn nicht, war es ja nur eine Kleinigkeit, nicht der Rede wert. Es gibt eigentlich keinen Grund, nicht drüber hinweg zu sehen.
Kennen Sie das auch?
Gut, dass Gott uns immer wieder einen neuen Anfang schenkt trotz all unserer Fehler, der kleinen und der großen.

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Impuls zum Freitag der 23. Woche im Jahreskreis - 11.09.2020

Mussten Sie auch schon einmal ein Splitterchen aus dem Auge eines Familienmitgliedes oder Bekannten fischen?  - Kein leichtes Unterfangen.
Und wenn es dann noch um das eigene Auge geht, dann wird es noch viel schwieriger, man sieht es kaum und kann es nur schlecht entfernen.
Es ist etwas da, aber man wird ihm nur schwer habhaft. Vor dem Spiegel kann man das Splitterchen dann vielleicht entdecken und es entfernen.
Im übertragenen Sinn immer mal wieder in den Spiegel zu schauen, kann uns helfen, die Splitter oder eben die Balken, die sich im Leben angesammelt haben, zu entdecken und zu entfernen.
Wenn uns am Anderen etwas stört, könnte es durchaus sein, dass es sich um einen Splitter oder einen Balken bei uns selber handelt.
Versuchen wir immer wieder, uns selber mit den liebenden Augen Gottes anzusehen und wir werden entdecken, was da entfernt werden sollte.

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Impuls zum Mittwoch der 23. Woche im Jahreskreis - 09.09.2020

Voller Entsetzen und mit Fassungslosigkeit hörte ich heute Morgen die erste Nachricht des Tages:
Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos steht in Flammen!
In den Nachrichten und den sozialen Medien kann man hören und lesen:
Mehrere Brände sind in der Nacht im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos ausgebrochen – das Camp steht fast vollständig in Flammen.
Auch in den Morgenstunden wütet das Feuer weiter. Menschen werden evakuiert. Über Verletzte und Todesopfer gibt es noch keine Angaben.
12.600 Menschen sind betroffen.
Ein Drama, das mich sprachlos macht. ...

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Aktionswoche - Frauen verkünden das Wort

Im internationalen Jahr des Wortes Gottes lädt die Arbeitsstelle Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz Frauen ein, in ihren Gemeinden, das Wort Gottes zu verkünden und auszulegen. Patronin dieser Aktion ist die Kirchenlehrerin und Visionärin Hildegard von Bingen. Rund um ihren Gedenktag – den 17. September – sollen deshalb auch in unserem Bistum ehrenamtliche und hauptamtliche Frauen in den Gottesdiensten zu Wort kommen und Gottes Wort verkünden. Diese Aktion wird auch besonders unterstützt von der kfd.

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Impuls zum 23. Sonntag im Jahreskreis - 06.09.2020

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom. 
                                                                                     Röm 13,8-10

Schwestern und Brüder!
8 Niemandem bleibt etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe! Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
9 Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren! und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 22. Woche im Jahreskreis - 04.09.2020

HERZ-JESU-FREITAG

Das Herz ist weltweit ein Zeichen, das jeder versteht. Es zeigt und sagt uns
wortlos: LIEBE.
Im gebrochenen Herzen Jesu zeigt sich seine Liebe, die so groß war,
dass er sein Leben für uns Menschen hingab.
Unsere Herz-Jesu-Verehrung möchte uns nicht nur die Gewissheit geben,
von Gott geliebt zu sein, sondern mit ihr verbinden wir auch eine Bitte: sie
möge auch uns zu liebenden Menschen machen.

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#mitgottvernetzen - Firmvorbereitung 2020

Ab September startet in unserer Pfarreiengemeinschaft wieder die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung. Die Einladungen an die Jugendlichen gehen im Laufe der nächsten Tage heraus. Getreu dem Motto „#VernetzdichmitGott #Lassdichfirmen“ wollen wir uns gemeinsam mit den Jugendlichen auf den Weg machen.

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Impuls zum Mittwoch der 22. Woche im Jahreskreis - 02.09.2020

„Tritt hinter mich“

- ich folge dir nach, Herr. Ich stelle mich in deinen Schatten. Steh oftmals lieber im Licht doch vergesse, dass es den Schatten braucht um das Licht zu sehen. Ich stehe in deinem Schatten aber dein Rampenlicht scheint auf mich. Ich stehe hinter dir und doch bist du es der hinter mir steht und mir den Rücken stärkt, der mich auffängt, wenn ich ins Wanken gerate.

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Impuls zum 22. Sonntag im Jahreskreis - 30.08.2020

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.                            Röm 12,1-2

1 Ich ermahne euch, Schwestern und Brüder, kraft der Barmherzigkeit Gottes, eure Leiber als lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer darzubringen – als euren geistigen Gottesdienst. 2 Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene!

Wort des lebendigen Gottes

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Segen für die Schulzeit

Gott schenke dir einen guten Start voller Freude und Fleiß.

Er halte seinen schützenden Hände über dich und segne dich und segne deinen langen Schulweg, dass gute Noten ihn pflastern.

Und wenn dir der Schulweg beschwerlich wird, schicke er dir einen Engel, der dich über die Stolpersteine hinwegträgt und deinen Gedanken Geistesblitze und deinem Eifer Ausdauer gibt.

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Impuls zum Mittwoch der 21. Woche im Jahreskreis - 26.08.2020

Was ist dir heilig?

Woran denkst du, wenn du aufwachst am Morgen? Nein, ich mein noch vor dem Terminstress, der Planung, den Sorgen. Woran denkst du?

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Impuls zum 21. Sonntag im Jahreskreis - 23.08.2020

Lesung aus dem Buch Jesája.                                                   Jes 22, 19-23

So spricht der Herr zu Schebna, dem Palastvorsteher: 19 Ich werde dich von deinem Posten stoßen und dich aus deiner Stellung reißen. 20 An jenem Tag werde ich meinen Knecht Éljakim, den Sohn Hilkíjas, berufen. 21 Ich werde ihn mit deinem Gewand bekleiden und ihm deine Schärpe fest umbinden. Deine Herrschaft gebe ich in seine Hand und er wird zum Vater für die Einwohner Jerusalems und für das Haus Juda. 22 Ich werde ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter legen. Er wird öffnen und niemand ist da, der schließt; er wird schließen und niemand ist da, der öffnet. 23 Ich werde ihn als Pflock an einer festen Stelle einschlagen und er wird zum Thron der Ehre für sein Vaterhaus.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 20. Woche im Jahreskreis - 21.08.2020

Auf meiner Terrasse befindet sich ein Thermometer.
Mal streckt sich die Quecksilbersäule hoch in die Höhe,
mal zieht sie sich zusammen.
Ich lese an der Celsiusskala die Wärme der Luft ab.
Daran kann ich mich orientieren,
welche Kleidung beim Fortgehen sinnvoll ist.
Das Fieberthermometer sollte dagegen
möglichst stabile Temperatur anzeigen;
wenn hier das Quecksilber zu hoch steigt,
habe ich Fieber.
Dann weiß ich, dass etwas mit meinem Körper nicht stimmt.
Zum Obst-Einwecken hat meine Mutter ein Thermometer
in den Kochtopf gesteckt.
Ein Thermometer ist ein hilfreiches Instrument.
Wir können uns an ihm orientieren.

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Impuls zum Donnerstag der 20. Woche im Jahreskreis - 20.8.2020

Am 20.08. feiern wir den Gedenktag des Hl. Bernhard von Clairvaux.

Wer war dieser Heilige?

Bernhard, aus burgundischem Adel, wurde um 1090 geboren. Vier Jahre nach dem Tod seiner Mutter verließ er die Welt und trat 1112 mit dreißig Gleichgesinnten in das Reformkloster Cîteaux ein. Drei Jahre später wurde er an der Spitze von zwölf Mönchen zur Gründung von Clairvaux dem Orden der Zisterzienser ausgesandt, das nach harten Anfängen rasch aufblühte; bis zu Bernhards Tod erfolgten von dort aus nicht weniger als 68 Neugründungen. Aber nicht nur die Fragen des Mönchtums bewegten Bernhards leidenschaftliches Herz. Er befasste sich mit den großen Problemen der Kirche; er wurde Berater von Päpsten, Fürsten und Prälaten. Im Papstschisma 1130-1138 warb er für Papst Innozenz II. in Frankreich, England, Deutschland und Italien. Papst Eugen III., vorher Mönch von Clairvaux, beauftragte ihn, den (zweiten) Kreuzzug zu predigen. Bernhard war ein großer Prediger; auch wo man seine Sprache nicht verstand, war der Eindruck seiner Persönlichkeit gewaltig. Die übermäßigen Anstrengungen erschöpften seine Kräfte. Schwierigkeiten, Misserfolge und körperliche Leiden trugen zu seiner inneren Reifung bei. Am 20. August 1153 starb er, der Mann seines Jahrhunderts, in Clairvaux. 1174 wurde er heilig gesprochen. Papst Pius VIII. ernannte ihn 1830 zum Kirchenlehrer.

(entnommen aus Schott Beuron - Tagesimpulse)

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Impuls zum 20. Sonntag im Jahreskreis - 16.08.2020

Lesung aus dem Buch Jesája.                                           Jes 56.1.6-7

1So spricht der Herr: Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit, denn bald kommt mein Heil und meine Gerechtigkeit wird sich bald offenbaren! 6Und die Fremden, die sich dem Herrn anschließen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, um seine Knechte zu sein, alle, die den Sabbat halten und ihn nicht entweihen und die an meinem Bund festhalten, 7sie werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Haus des Gebets. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer werden Gefallen auf meinem Altar finden, denn mein Haus wird ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 19. Woche im Jahreskreis - 14.08.2020

Sonnenstrahlen

32 Grad, pure Sonne, einfach heiß. Zu heiß, um dem gewöhnlichen Alltag nachzugehen. Ab 12 Uhr kann man schon fast nicht mehr draußen sein. Also rein ins Haus, Fenster schließen, Jalousien runter und verbarrikadieren. Wenigstens im Haus soll es frisch bleiben. Draußen kann ich es nicht aushalten.

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Impuls zum Mittwoch der 19. Woche im Jahreskreis - 12.08.2020

Laurentius – Ein Freund der Armen
Namenstag am 10. August

In der Zeit der Christenverfolgungen unter Kaiser Valerian lebte ein junger Diakon. Er hieß Laurentius und war ein Freund von Papst Sixtus. Der Papst trug dem jungen Mann auf, die Schätze der Kirche gut zu verwalten. Denn er rechnete jeden Tag damit, dass römische Soldaten ihn gefangen nahmen. So geschah es auch. Die Soldaten hatten das Gespräch zwischen Papst Sixtus und Laurentius belauscht. Sie erzählten dem Kaiser, was sie gehört hatten. Der ließ Papst Sixtus gefangen nehmen und töten. Kurz darauf entdeckten die Soldaten Laurentius und brachten ihn zum Kaiser. Der Kaiser wollte wissen, wo die Schätze der Kirche versteckt sind. Laurentius erbat drei Tage Zeit. ...

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Eucharistischer Gebetstag in Hemsen

Am Samstag, 22. August 2020 (Fest Maria Königin), laden wir anlässlich des Eucharistischen Gebetstages (früher Gelübdetag) um 18.30 Uhr zu einer Anbetungsstunde ein.

Denn trotz Kontaktsperre und begrenzter Teilnehmerzahl ist

  • Beten solidarisch
  • Beten Nähe schenkend
  • Beten Gemeinschaft stiftend

Unser Gebet läuft nicht einfach in Leere. Es hat ein Gegenüber. Gott, der von sich sagt: Ich bin für dich da! Folgen wir seiner Einladung!
Denn jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde. Heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn er kommt...

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Wir gehen in die Sommerpause!

Das Licht des Tages und das Dunkel der Nacht

Zu den größten Wundern gehört das Licht, auch wenn es uns selbstverständlich erscheint. Nur im Licht der Sonne kann Leben gedeihen. Alles, was lebt, braucht Licht, sehnt sich nach Licht, wächst ins Licht.
Zum Leben des Menschen gehört Licht am Tag, aber auch Dunkel in der Nacht, tätiges Wachsein und erholsamer Schlaf. Und zum Leben gehören auch Schattenseiten: nicht nur Freude, sondern auch Leid.
Sosehr wir auch immer wieder versuchen, das Dunkle zu verdrängen und zu verleugnen, zuletzt bleibt uns nur dieser eine Weg: Schatten annehmen und auf Licht hoffen, auf das Licht aus der Höhe.
Dann kommt Sonne in unser erkaltetes Leben. Dann können auch wir selbst Sonne sein und in das dunkle Leben anderer Menschen Sonnenstrahlen der Liebe bringen.

Phil Bosmans

In den vor uns liegenden Ferientagen finden wir vielleicht Zeit und Ruhe, um uns dieses Licht wieder bewusst zu machen. Gerade in diesen Tagen werden in den sozialen Medien viele Sonnenaufgänge oder Sonnenuntergänge gepostet. Zeichen der Ruhe, der guten Schöpfung, die wir gerade in diesen Tagen genießen dürfen.

Und so werden auch wir uns einige Tage der Ruhe und Erholung gönnen.
Bis zum 12. August werden wir keine Impulse auf unserer Homepage veröffentlichen.

Wir wünschen allen eine gute und erholsame Zeit der Ferien
Das Team der Hauptamtlichen

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Impuls zum 16. Sonntag im Jahreskreis - 19.07.2020

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.
Röm 8,26-27

Schwestern und Brüder!
Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 15. Woche im Jahreskreis - 17.07.2020

Jesus, der Messias

"Und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." (Lk 3, 22b)

Auf den Spuren der Jesusgeschichte...

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Die Messdiener*innen starten wieder!!!

In den nächsten Wochen dürfen die Messdiener*innen endlich wieder ihren Dienst antreten.
Leider ist der Dienst lange aufgrund von Corona ausgefallen.
Wir werden erst nur einen eingeschränkten Dienst machen, der so aussieht, dass beim Evangelium die Leuchter getragen werden und bei der Wandlung geklingelt wird.
Wir hoffen, dass alle wieder ihren Ministrantendienst antreten werden.Sollte jemand aus irgendeinem Grund verhindert sein, dann bitte bei Pastor Wessendorf melden. Auf einen guten Einstieg wieder in den Dienst                                           
                                                freut sich das Team der Hauptamtlichen

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Impuls zum Mittwoch der 15. Woche im Jahreskreis - 15.07.2020

Wir gedenken heute des heiligen Bonaventura, der eine der großen Persönlichkeiten des hohen Mittelalters war. Er trat 1243 in den Franziskanerorden ein. Schon vierzehn Jahre später wählten ihn seine Brüder zum Generaloberen. Hier sah er sich vor die schwierige Aufgabe gestellt, die Zukunft des jungen Ordens zu sichern. Seine zweite Bedeutung liegt auf dem Gebiet der Wissenschaft. Er lehrte an der Universität in Paris und zählt zu den größten Gelehrten der mittelalterlichen Theologie. Eine dritte Bedeutung erlangte Bonaventura im Dienst der Kirche. Der Papst ernannte ihn 1273 zum Kardinal und übertrug ihm die Vorbereitung des Konzils von Lyon, das unter anderem die Union mit der griechischen Kirche bringen sollte. Doch vor dem Ende des Konzils starb der Heilige. – Besinnen wir uns auf unseren Dienst vor Gott und rufen wir das Erbarmen des Herrn an.

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Impuls zum 15. Sonntag im Jahreskreis - 12.07.2020

Lesung aus dem Buch Jesája.                                                    Jes 55, 10-11

So spricht der Herr:
10 Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen,

11 so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 14. Woche im Jahreskreis - 10.07.2020

Ruheplatz am Wasser

Es sind unglaublich heiße Sommertage. In der Zeitung lese ich vom Sommer 1540, in dem unfassbar viele Menschen durch die Hitze starben und sogar der Bodensee zu großen Teilen austrocknete.  Zugleich denke ich an die vielen Bilder aus Ländern der Erde, in denen Dürre und Hitze Jahr für Jahr eine Belastung sind. Ich nehme einen Schluck Wasser aus dem Glas neben mir,  und mit einem Mal wird mir bewusst, wie kostbar das kühle Nass ist.

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Impuls zum Mittwoch der 14. Woche im Jahreskreis - 08.07.2020

Weil wir hier sind, dürfen wir uns als von Gott Gerufene wissen. Im Evangelium werden wir hören, wie Jesus seine Apostel zu sich ruft, und wir erfahren die Namen der Zwölf. Beim Namen gerufen zu werden, weist auf eine bestimmte Vertrautheit und Nähe hin. So wollen jetzt auch die biblischen Texte in unser persönliches Leben hineinsprechen. In den heutigen Schrifttexten und Gebeten ist für alle ein persönliches Wort zu hören, das durch den Tag begleiten kann. Lassen wir uns auf Christi Wort ein. Es ist ein Licht auf unserem Weg. Es will aufrichten und stärken, trösten und ermutigen.

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Frauen verkünden das Wort

Im internationalen Jahr des Wortes Gottes lädt die Arbeitsstelle Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz Frauen ein, an ihren jeweiligen Orten, in ihren Gruppen und Gemeinden, das Wort Gottes zu verkünden und auszulegen. Patronin dieser Aktion ist die Kirchenlehrerin und Visionärin Hildegard von Bingen. Rund um ihren Gedenktag – den 17. September – sollen deshalb auch in unserem Bistum ehrenamtliche und hauptamtliche Frauen in den Gottesdiensten zu Wort kommen und Gottes Wort verkünden. Diese Aktion wird auch besonders unterstützt von der kfd.

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Impuls zum 14. Sonntag im Jahreskreis - 05.07.2020

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird es immer schwerer, den Sonntag als Ruhetag im Bewusstsein zu halten. Der Sonntag soll ein Tag zum Ausruhen und zum Aufatmen sein. – „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.“ Dieser Einladung Jesu wollen wir nachkommen. Bei ihm wollen wir zur Ruhe kommen. Bei ihm wollen wir die Last des Alltags abladen und sein Wort hören. Leib und Seele möchten Ruhe finden bei ihm.

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Impuls zum Freitag der 13. Woche im Jahreskreis - 03.07.2020

Heute begehen wir den Gedenktag des Hl. Thomas.
Der heilige Thomas  gehört zum Kreis der Zwölf. „Thomas, genannt Didymus (Zwilling)“ (Joh 11,16) nennt ihn die Bibel mit seinem Beinamen, der in allen vier Verzeichnissen  der Apostel in den Evangelien erwähnt wird. Für viele hat der Name Thomas das feste Attribut „der Zweifler“ oder „der Ungläubige“.
Das erinnert an die Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern, bei der Thomas zunächst nicht zugegen ist. Thomas, der sich anfangs weigert, den anderen zu glauben, dass Jesus lebt, wird in der persönlichen Begegnung mit Jesus überzeugt und tief bewegt, sodass er bekennt: „Mein Herr und mein Gott.“ (Joh 20,28). Der Überlieferung zufolge war Thomas als Missionar in Indien tätig, wo er den Märtyrertod erlitt.

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Impuls zum Mittwoch der 13. Woche im Jahreskreis - 1.07.2020

Lesung aus dem Buch Amos                                                       Am 5, 14-15.21-24

14Sucht das Gute, nicht das Böse; dann werdet ihr leben, und dann wird, wie ihr sagt, der Herr, der Gott der Heere, bei euch sein.

15Hasst das Böse, liebt das Gute, und bringt bei Gericht das Recht zur Geltung! Vielleicht ist der Herr, der Gott der Heere, dem Rest Josefs dann gnädig.

21Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen.

22Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, ich habe kein Gefallen an euren Gaben, und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen.

23Weg mit dem Lärm deiner Lieder! Dein Harfenspiel will ich nicht hören,

24sondern das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum 13. Sonntag im Jahreskreis - 28.06.2020

Evangelium:        Mt 10, 37–42

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich,
ist meiner nicht wert,
und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich,
ist meiner nicht wert.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt,
ist meiner nicht wert.
Wer das Leben findet, wird es verlieren;
wer aber das Leben um meinetwillen verliert,
wird es finden.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf,
und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist,
wird den Lohn eines Propheten erhalten.
Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist,
wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen
auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt,
weil es ein Jünger ist –
Amen, ich sage euch:
Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.

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